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Miss Maple's Liebling

Heute möchte ich über "Männlein" schreiben, mein liebster Kaninchen-Schatz .

 

Männlein ist ein Zwergwidder und wird in diesem Jahr 10 Jahre. Für ein Kaninchen ist das ein verdammt stolzes Alter! Er wird ja auch bestens gehegt und gepflegt bei uns .

 

 

Doch jetzt ist Männlein krank und altersschwach . Vor einigen Monaten fing alles an. Eigentlich recht harmlos, wie wir anfänglich dachten.

 

Es ging im Spätherbst zum Tierarzt, die halbjährliche Myxomatose Impfung auffrischen. Dabei macht der Tierarzt (TA) immer einen kurzen Check-Up. Abtasten, Temperatur messen, Ohren & Zähne kontrollieren. Im linken Ohr fand der TA ne  ziemlich große Menge Eiter. Er gab uns Ohrentropfen mit, die wir 1 x täglich ins Ohr geben sollten. Zusätzlich haben wir die Ohren 2 x täglich mit Wattestäbchen gereinigt. Nach einer Woche sollten wir mit Männlein wiederkommen zur Nachkontrolle.

 Die Nachkontrolle zeigte keine Verbesserung. So bekamen wir eine zweite Lösung die wir dann 2 x täglich anwenden sollten nebst Ohrreinigung.

Der TA erklärte uns daß die Widderkaninchen häufiger mit solchen extremen Entzündungen im Ohr zu tun haben. Das liegt an den "Schlappohren". Dadurch wird das Ohr nich ausreichend durchlüftet, die Gehörgänge sind verengt. Es gäbe da eine Methode das operativ zu korrigieren. Die äusseren Gehörgänge werden erweitert. Aber auf Grund des hohen Alters und dem damit verbundenen Narkoserisiko haben wir uns dafür entschieden es erstmal rein medikamentös zu therapieren.Eine Woche später sollten wir dann wieder vorstellig werden.

 Gesagt, getan. Wir also wieder zum TA. Keine Besserung, dafür Verschlechterung. Der TA wollte einen Abstrich machen, diesen dann zum Erregernachweis und zum Antibiogramm einschicken. Dafür sollten wir aber erstmal wieder eine weitere Woche warten. Damit auch möglichst alle Erreger beim Abstrich erwischt werden, soll Eiter gesammelt werden. D.h. 1 Woche keine Lösung ins Ohr geben und zwei Tage vor dem Termin für den Abstrich das Ohr nicht mehr säubern.

 Auch das taten wir. Der Abstrich wurde gemacht und ins Labor gebracht. Bis zum Ergebnis mussten wir allerdings wieder weitere 2 Wochen warten... Bis dahin sollten wir aber weiter Ohrentropfen anwenden und täglich mehrmals reinigen.

Das Ergebnis vom Abstrich lag dann vor und wir starteten mit der Behandlung eines Antibiotikums, worauf die Erreger nicht resistent erregen. Dieses Antibiotikum verabreichten wir 1 Woche oral. Tägliches reinigen der Ohren war immer noch angesagt. Es schien sich aber zu bessern. So zumindest dachten wir in den ersten Tagen, als wir weniger Eiter im Ohr vorfanden und dieser auch nicht mehr so sehr stank.

 So gab es noch einen zweiten Behandlungszyklus mit diesem Antibiotikum. Aber das wurde auch nicht besser. So fingen wir Mitte Dezember dann mit einem zweiten Antibiotikum an zu behandeln.

Er hatte inzwischen angefangen rapide abzunehmen. Er frass nicht mehr viel, schlief viel. Dazu muss man sagen lebte er bis dato in einer Gruppe, mit drei anderen Kaninchen zusammen in unserem Balkongehege.  Der Dezember war ja bitter kalt. Frostig, viel Schnee. Vor Weihnachten setzten wir dann das Antibiotikum eigenmächtig ab, weil er so abnahm und inappetanz zeigte. Nach den Feiertagen fuhren wir gleich wieder zum TA (an dem Tag, an dem die Kündigung bei mir im Job akut wurde). Die Ärztin meinte wir sollten Männlein auf jeden Fall jetzt rein die Wohnung holen, wo es warm ist.

Es wurde Blut abgenommen um ein großes Blutbild zu machen, die Organwerte zu prüfen und den e.C. Titer zu bestimmen. Zusätzlich wurde Männlein geröntgt.  Verdauungsapparat war ohne Befund. Das war schonmal gut. Aber man sah eine deutliche Vergrösserung des Herzens. Die Herzwand könnte verdickt sein, oder aber auch ein Tumor am Herzen könnte es sein.

Behandlung: Kaninchen reinholen, mit allen Dickmachern füttern die wir haben (sogar ungesundes Trockenfutter). Täglich eine Herztablette geben und homöophatische Tropfen zur Kerzkräftigung.

 

.... Fortsetzung folgt in kürze

 

4.2.11 22:08
 


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